Wie kommt der Lotse an Bord?

Eigentlich ist seit Jahrhunderten der Versetzvorgang für die Lotsen auf See fast unverändert geblieben: Der Lotse muss außer im Falle einer Versetzung mit dem Hubschrauber mit einem möglichst kleinen, manövrierfähigen und trotzdem extrem seetüchtigen Boot zu einer Lotsenleiter an der Bordwand des Schiffes gebracht werden. Über diese Leiter klettert der Lotse bei Wind und Wetter an der Bordwand hoch und begibt sich dann auf dem schnellsten Weg auf die Brücke!

Die Organisation dieses Versetzdienstes wird vom "Lotsbetriebsverein" übernommen. Dies ist inzwischen ein Unternehmen mit bundesweit mehr als 300 Angestellten. Die regionalen Belange der Geschäftsführung werden von einem Lotsen wahrgenommen. So ist sichergestellt, dass die Auswahl der Versetzmittel sich an den praktischen Erfordernissen für die tägliche Arbeit der Kollegen orientiert. Es versteht sich von selbst, dass die Lotsen größten Wert auf ihre persönliche Sicherheit durch höchste Qualität legen.

Die Flotte der Versetzfahrzeuge reicht vom kleineren Boot in den Binnenbereichen über Tender bis hin zu großen Stationsschiffen. In der folgenden Galerie finden Sie eine Auswahl unserer Versetzmittel inklusive des innovativen SWATH-Systems und des extrem flexibel einsetzbaren Helikopters (mehr Bilder finden Sie hier in unserer Galerie):